Kieferchirurgie

Wann muss ich zu einem Kieferchirurgen oder zu einem oralchirurgisch tätigen Zahnarzt ?

In der Regel der Fälle schickt der Zahnarzt seine Patienten zu einem oralchirurgisch tätigen Zahnarzt / Implantologen oder zu einem Kieferchirurgen um z.B. Weisheitszähne entfernen , Wurzelspitzenresektion durchzuführen oder Implantate als neue Zähne setzen zu lassen, da sie sich auf diese Gebiete spezialisiert haben.

Dr. Meyer – Zahnarzt / Schwerpunkt Oralchirurgie aus Hameln erklärt das Tätigkeitsspektrum eines Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen
102-18048-14 Praxis Dr. RuppinDie Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ist ein Teilgebiet der Chirurgie und gehört damit zu den operativen Fächern. Die Bezeichnung Mund-Kiefer-Gesichtschirurg ist an die Facharztprüfung zum Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen gekoppelt.

Die Ausbildung zum Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen beinhaltet eine doppelte Ausbildung. Ein Kieferchirurg hat sowohl ein Studium der Medizin als auch der Zahnmedizin abgeschlossen und eine fünfjährige Weiterbildung zum Facharzt für Kieferchirurgie mit einer Facharztprüfung absolviert.

Die Kieferchirurgie befasst sich mit der operativen Behandlung von Verletzungen oder anderen Erkrankungen des Gebisses, des Kiefers und der Kieferhöhlen. Ein Kieferchirurg ist daher weit mehr als nur ein Zahnarzt.

Ein Mund-Kiefer-Gesichtschirurg behandelt in der Hauptsache folgende Erkrankungen:

• Entzündungsprozesse
• Schmerzzustände
• Funktionelle Störungen, beispielsweise der Kiefergelenke
• Verlagerte Zähne
• Wurzelkaries
• Zahnverlust (Ersatz durch künstliche Zahnwurzeln)
• Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
• Schlupflider, Tränensäcke
• Verletzungen der Knochen und Weichgewebe nach einem Unfall
• Tumorerkrankungen

Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie wird auch oft als MKG-Chirurgie abgekürzt.

Die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) ist der Gesamtverband aller Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Deutschland und zählt zurzeit etwa 1600 Mitglieder. Die Gesellschaft entwickelte sich aus dem 1950 gegründeten Facharztverband für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Heute ist Deutschland flächendeckend mit MKG-Chirurgen und entsprechenden Schwerpunktkliniken versorgt.

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Ist das Einbringen eines Zahnimplantates schmerzhaft?

Antwort: Der Eingriff erfolgt nach der Schmerzausschaltung durch die lokale Betäubung, im Dämmerschlaf (Sedierung) oder auf Wunsch in Vollnarkose.

Wie lange hält ein Implantat?

Antwort: Die Lebensdauer ist abhängig von den persönlichen Verhältnissen, die in Ihrem Mund vorherrschen, d.h. wie stark ist der noch vorhandene Knochen? Wie stark ist Ihre Kaumuskulatur und Ihre Tendenz fest zusammenzubeißen (knirschen)? Wie viele restliche eigene Zähne sind vorhanden? Sind Sie Raucher? Haben Sie Parodontitis? In Abhängigkeit von allen diesen individuellen Einflussfaktoren ist die Prognose der Implantate heute erstaunlich hoch. Nach fünf Jahren befinden sich noch 98 % der gesetzten Implantate in perfekter Funktion Die Lebensdauer der Implantate hängt vor allem auch davon ab, wie perfekt Sie und Ihr Praxisteam eine Nachsorgehygiene durchführen. Das heißt,  Sie selbst haben eine optimale Verweildauer der Implantate durch perfekte Mundhygiene in der Hand.

Wie lange dauert das Einbringen eines Implantates?

Antwort: Ein Standardeingriff dauert einschließlich Vorbereitung und anschließender Kontrolle etwa eine Stunde. Werden mehrere Implantate gesetzt, verlängert sich die Dauer der OP. Die exakte Zeit hängt jedoch von der Ausgangssituation ab.

Was kostet ein Implantat?

Antwort: Die Kosten sind abhängig von der Ausgangssituation, z. B. Knochenqualität, Anzahl der Implantate die gesetzt werden und von der geplanten prothetischen Versorgung. Knochenaufbauende Maßnahmen erhöhen die Gesamtkosten. Eine verbindliche Aussage kann ohne Untersuchungsergebnisse nicht erteilt werden und würde der Beratung durch einen Arzt oder der eines zahntechnischen Labors vorgreifen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Zahnimplantat?

Antwort: Private Krankenkassen zahlen je nach Versicherungsbedingungen, in Einzelfällen die gesamten Kosten. Die gesetzlichen Versicherungen übernehmen einen Zuschuss zum Zahnersatz, entsprechend der festgelegten Fallpauschalen.

Kann ein Implantat vom Körper abgestoßen werden?

Antwort: Es sind keine allergischen Reaktionen, bzw. auf diese begründete Abstoßungen, bekannt. Gehen Implantate verloren, so geschieht dies in den meisten Fällen während der Einheilungszeit. Zu frühe oder falsche Belastung in dieser Zeit, kritische Knochensituation oder Fehlplanung sowie mangelnde Mundhygiene sind Gründe für einen Implantatverlust. Mit einer Erfolgsquote von bis zu 98 % ist die Implantologie in der modernen Zahnheilkunde ein anerkanntes Therapieverfahren.

Gibt es Alternativen zu Zahnimplantaten?

Antwort: Die klassischen Formen des herkömmlichen Zahnersatzes wie Brücken, Kronen auf beschliffenen Zähnen und schleimhautgetragene Prothesen sind bekannte Alternativen. Das Beschleifen von kariesfreien Zähnen wird insbesondere bei jungen Patienten kritisch gesehen. Um nur einen verloren gegangenen Zahn durch eine konventionelle Brücke zu ersetzen, müssen mindestens zwei gesunde, kariesfreie Zähne beschliffen werden. Die Folge ist ein irreparabler Substanzverlust. Implantatgetragene Einzelkronen und Brücken sind mit einem chirurgischen Eingriff verbunden, bieten jedoch eine substanzschonendere Variante. Die Entscheidung gegen die konventionelle und für die implantatgetragene Therapieform kann erst nach eingehender Beratung mit dem Zahnarzt erfolgen.

Lohnen sich Implantate?

Antwort: Für den Patienten stellt sich die Frage, wie viel Geld er für seine „Dritten“ ausgeben möchte. Zudem ist eine Behandlung mit Implantaten immer mit einem chirurgischen Eingriff verbunden. Die Vorteile von Implantaten dürften jedoch überzeugen: Patienten, die nach langjähriger Zahnlosigkeit wieder fest zubeißen möchten oder die durch das Tragen von Prothesen schmerzhafte Druckstellen haben, werden in der Regel vom Tragekomfort und der neu gewonnen Lebensqualität überzeugt.

Masur-Implantatzentrum Bad Wörishofen MVZ
Dr. Ralf Masur, Jan Märkle & Kollegen
Hermann-Aust-Str. 1
D- 86825 Bad Wörishofen
Tel:  +49 (0) 8247 / 99 830-0
Fax: +49 (0) 8247 / 99 830-80
Email: info@masur-implantatzentrum.de

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 08:00 – 18:00 Uhr
Parkplätze direkt vor Ort vorhanden.